|
|

Auf der Berliner Funkausstellung im August 1932 hat der Autosuper 5 von Blaupunkt das Publikum fasziniert.
Das Herzstück des 15 Kilogramm schweren Mittel- und Langwellenempfängers waren fünf Glaskolbenröhren.
Die große schwarze Box passte in kein Armaturenbrett, sie fand ihren Platz unterhalb der Bedienelemente
zwischen Fahrer und Beifahrer. Gesteuert wurde sie durch eine Fernbedienung an der Lenksäule, wo Sender
und Lautstärke eingestellt werden konnten. Das Radio war ein Luxusprodukt, es kostete 465 Reichsmark.
Ein Auto war damalig nur rund dreimal so teuer.
Etwa 400 Exemplare des Autosuper 5 sind in den dreißiger Jahren verkauft worden.
__________________ Viele Grüße,
Manfred
|
|